Über uns
Wie alles begann
Angefangen hat alles 1984. Damals trafen sich fünf Familien aus Deutschland, die alle ein Kind bzw. Kinder aus dem Waisenhaus Santa Maria de Guadalupe in Huánuco, Peru adoptiert hatten.
Die Kinder wurden diesen Ehepaaren damals mit Hilfe der Franziskusschwestern aus Vierzehnheiligen vermittelt. Die Franziskusschwestern leisten bereits seit 1934 in Peru Missionsarbeit und übernahmen 1981 das Waisenhaus Santa Maria de Guadalupe. Alle Familien wurden in Peru von derselben Franziskusschwester – Schwester Crescentia – betreut.
Als Schwester Crescentia 1984 ihren Jahresurlaub in Deutschland im Mutterhaus in Vierzehnheiligen, Bad Staffelstein (Bayern) verbrachte, nutzten diese fünf Familien die Gelegenheit, dass sie die Kinder wieder einmal sehen kann und trafen sich in Vierzehnheiligen. Das kann man als erstes Treffen unserer Gruppe bezeichnen, obwohl der Name „Puente Peru“ erst viel später gefunden wurde.
Auch nach 1984 wurden weiterhin auf demselben Weg Kinder aus dem Heim in Huánuco adoptiert. Jedes Mal wenn „unsere“ Schwester Crescentia in Deutschland war, trafen sich diese Familien mit ihr. Das blieb alles so bis Schwester Crescentia aus gesundheitlichen Gründen endgültig nach Deutschland zurückkehren musste.
Nun wurden die Familien in Peru von ihrer Nachfolgerin Schwester Salesia betreut, bis schließlich Mitte der 1990ger Jahre durch politische Veränderungen Adoptionen auf diesem „privaten“ Weg nicht mehr möglich waren.
Die Treffen wurden trotzdem weitgehend regelmäßig abgehalten, bis schließlich im Jahre 2000 Schwester Crescentia leider verstarb.
Um zu verhindern, dass nun die Familien den Kontakt untereinander und mit dem Franziskusorden verlieren, gründeten wir im Juni 2001 die Interessensgemeinschaft „Puente Peru“.
Da voraussichtlich keine oder nur sehr wenige Kinder mehr aus dem Kinderheim in Huánuco dazukommen würden, öffneten wir unseren Kreis auch für alle Familien, die Kinder aus Peru adoptiert haben oder die Peru in ihr Herz geschlossen und eine enge Beziehung zum Land Peru haben.
Dadurch ist ein wachsender Freundeskreis entstanden und wir konnten auch wieder neue Mitglieder begrüßen.


