Flora und Fauna

 

 

Peru ist eines der artenreichsten Länder der Welt und verfügt über einen erheblichen Anteil am tropischen Regenwald (ca. 15%). Damit ist es das Land mit der neuntgrößten Waldoberfläche.

 

Das Welt-Ressourcen-Institut hat Peru in die auserwählte Gruppe der acht “megadiversen” Ländern eingestuft. Man geht davon aus, dass in Peru 84 der 104 in der Welt existierenden Lebenszonen zu finden sind.

 

Dank der privilegierten Geographie, wodurch eine Reihe von Weltrekorden aufgestellt werden, die selbst den skeptischsten Forscher verwundern würden entstehen und vermehren sich hier: etwa 10% der Säugetiere und Reptilien des Planeten, mehr als 20 % der Vögel dieser Erde und zwischen 40.000 und 50.000 Arten von Gefäßpflanzen (mit höchstem Entwicklungsgrad), von denen bisher nur die Hälfte beschrieben wurde.

 

Zur Erhaltung der biologischen Artenvielfalt hat man in Peru eine Reihe von Maßnahmen zu diesem Zweck eingeführt. Die Verfassung von Peru von 1993 erkennt die natürlichen Ressourcen und die Vielfalt der Ökosysteme dieses Landes als nationales Erbe an.

 

Auf einer Fläche, die 13,4% des Territoriums entsprechen (17,2 Millonen Hektaren), leben in den 60 staatlichen Naturschutzzonen im reichsten Meer der Welt, in den interandinen Tälern und in den tropischen Wäldern, eine Fülle von Arten an Flora und Fauna, die die Wissenschaft noch nicht alle klassifiziert hat.