Bevölkerung

 
 
Peru hat eine Bevölkerung von  29.180.900 (Schätzung 2008) und eine Bevölkerungsdichte von 23 pro qkm. Die Hauptstadt Lima hat 7.902.851 Einwohnern (Schätzung 2009).
 
 
Die Bevölkerung ist so interessant wie das Land, in dem sie leben: die mehrheitlich indigene Bevölkerung zwei Fünftel sind Indios, sie gehören überwiegend zu den Quechua (40 %) und Aymará (5 %) sprechenden Völkern. Weitere zwei Fünftel sind Mestizen. Es gibt auch Schwarze und Asiaten. Nur etwa ein Achtel sind Weiße - meist die Nachkommen der spanischen Einwanderer.
 
 
Die vollblütigen Indios gehören größtenteils den Stämmen der Quechua und Aymara an. Mit den kaum noch 100 000 Urwald-Indianern im Amazonasgebiet verbindet sie nichts. Diese Urwald-Indios leben großenteils noch in ihren alten Sippenverbänden und sprechen über 30 grundverschiedene Sprachen. Am Titicaca-See, in 3000 Meter Höhe, leben die Uro-Indianer auf geflochtenen Schilfinseln.
 
 
Viele Afrikaner, die man in den Städten sieht, sind die Nachkommen von schwarzen Sklaven, die auf den Plantagen arbeiteten.
 
 
Die meisten Weißen, die "Criollos" (Kreolen), sind spanischer Herkunft. Der Rest setzt sich aus Einwanderern anderer europäischer Länder zusammen, sie werden generell als "Gringos" bezeichnet. Die Criollos gehören überwiegend den gehobenen Schichten an und haben den größten Einfluss auf Politik und Wirtschaft.
 
 
Es gibt dann noch die "Cholos", sehr begabte und sozial weit nach oben gerückte Indios, die nun eine dynamische Mittelschicht bilden. In jüngster Zeit findet man sie auch in den höchsten Ämtern.
 
 
Die am meisten verbreitete Sprache ist Spanisch, das von ca. 80% der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird. Außerdem sind indigene Sprachen verbreitet, von welchen das Quechua und das Aymara die verbreiteten sind.
 
 
Nach dem 2007 erhobenen Zensus beschreiben sich etwa 81,3% der Bevölkerung über zwölf Jahren als katholisch, 90 % Katholiken. Protestantische Minderheit sowie Anhänger von Naturreligionen bilden den Rest.
 

 
Die Menschen in Peru gelten als warmherziges und geselliges Volk. Sogar in ihrer Armut sind sie anderen gegenüber großzügig und zeigen sich so dankbar für Unterstützung die sie erhalten.
 
 
 
 
Quelle: http://www.reiserat.de/reisen_welt/peru/menschen.html